In der vergangenen Woche sprach ich vor Mitgliedern des Mensa e.V. zum Thema Medienvermeidung.
Der große jährliche Kongress des mit dem Mensa e.V. verbundenen Mind-Hochschul-Netzwerks (MHN) heißt Mind-Akademie. Die 24. Mind-Akademie fand vom 1. bis 4. Oktober 2026 in der Jugendherberge Mannheim International statt. Das diesjährige Leitthema lautete „Ende und Anfang“.
Zu dem Thema passten meine Gedanken unter der Überschrift „Medien sparen, Fasten, Abschalten, Verbieten: Vermeidungsstrategien in der vernetzten Welt“. Der Überfluss an Medien und der allgemein „Information Overflow“ führt dazu, dass Menschen vermehrt das Gefühl haben, ihren Medienkonsum einschränken zu müssen. Mediendiäten scheinen einerseits das individuelle Wohlbefinden steigern zu können, wie die empirische Forschung zeigt. Andererseits kann aktive Nachrichtenvermeidung dazu führen, sich weniger Weltwissen anzueignen und dadurch die eigene Handlungsfähigkeit zu verringern.
Mensa in Deutschland e.V. (MinD) ist mit über 20.000 Mitgliedern das größte Netzwerk für hochbegabte Menschen in Deutschland. Der Verein wurde 1979 gegründet und fungiert als nationaler Ableger des weltweiten Dachverbandes Mensa International. Das primäre Ziel des Vereins ist es, hochbegabte Personen miteinander zu vernetzen, den Erfahrungsaustausch zu fördern und Vorurteile gegenüber Hochbegabung abzubauen.
Vielleicht lag es an der Hochbegabung der Teilnehmer:innen: Obwohl mein Vortrag der letzte des Tages war, war der Seminarraum proppenvoll und die anschließende Diskussion ging eine halbe Stunde länger, als eigentlich geplant.

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