
"Wenn mein Blick ein Zeitungs-blatt durchfliegt – und nie noch hat er darin lustwandelt -, so er-greift er, ohne mehr an der selbst-verständlichen moralischen Ver-worfenheit zu haften, eine solche Fülle von Beispielen gedankli-cher und sprachlicher Mißform, daß mir für die Zukunft einer Nation, die diesen Unflat als geistige Nahrung zu sich nimmt, nur die Hoffnung bleibt, sie werde bei fortschreitender Verblödung schließlich nicht mehr imstande sein, zu lesen – was dann den Ruin der Presse, und in weiterer Folge die geistige Erholung der Menschheit herbeiführen wird".
(Karl Kraus)
"Wer schreibt, bleibt/wer spricht nicht", ist eine alte Journalistenweisheit und vielleicht deswegen gilt der Printjournalismus immer noch als der Inbegriff des Journalismus schlechthin. Mittlerweile reihen sich hier natürlich auch Artikel in Onlinemedien ein. An dieser Stelle ein paar Arbeitsproben aus eigener Feder, zum Teil älteren Datums, dafür aber von zeitloser Schönheit.
Telepolis: Die Torheit ging, die Idioten blieben
Telepolis: Nordkorea investigativ
Telepolis: BR als "Rot-Grün-Funk"
Digital: M. McLuhan - Zwischen Medium und Message
Telepolis: Nieder mit der Überinformation
"M - Menschen machen Medien": Der Spendenjournalismus
Telepolis: Die Liebe in den Zeiten von Facebook
Telepolis: "Wetten, dass" und Audi
Fragwürdiger Journalismus: Endlich mit Warnhinweis
Telepolis: König Fußball schlägt Aufklärung
Peter Mitterhofer: Der Erfinder der Schreibmaschine
Erklärt sich selbst und belehrt. Heinrich Hoffmanns "Struwwelpeter", gern geschmäht, oft zitiert und vielfach paraphrasiert, wird 150 Jahre alt
In aller Stille abgewickelt. Vom Verschwinden der DDR-Betriebsbibliotheken
Artikel in Printmedien habe ich außerdem publiziert in: Weltbühne, Spiegel Special, Die Zeit, MacMagazin, Tomorrow etc.
Und sonst?
Weitere Texte von mir gibt es auch unter der Überschrift "Literatur".